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GESCHICHTE

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GESCHICHTE DER SCHULDEMOKRATIE

Im Jahre 1980 beginnt in Polen eine massenhafte Opposition gegen die kommunistischen Behörden. Die Vertreter der "Solidarität" mit einer 10-Millionen-Mitgliederschaft - führen Verhandlungen mit dem damaligen Bildungsministerium: angefangen vom Reinigen der Geschichtsschreibung von Lügen bis hin zum Recht auf die Gründung von Schulen und Klassen mit einem eigenen Lehrprogramm.

- "Damals begannen wird zum ersten Mal, an nichtstaatliche Schulen zu denken", sagt Krystyna Starczewska.

Eine Expertengruppe der "Solidarität" arbeitet das Dokument "Die Schule als erziehungsrelevanter Lebensbereich" aus. - "Ich erinnere mich an die Wut des Bildungsministers, als wir ihm dieses Dokument übergaben", entsinnt sich W³odzimierz Paszyñski, der setzt dieses Amt inne hat. - Dieser Text begann mit den Worten: "Die Schule soll dem Kind dienen". Das war für sie widerlich.

Nach der Auflösung der kommunistischen Partei im Jahre 1990 zieht die 1. Nichtstaatliche Allgemeinbildende Oberschule in das Gebäude in der Bednarska Straße um, wo bis zu diesem Zeitpunkt der Sitz der Abteilung für Parteipropaganda war. Die Schule wurde Republik genannt, die von drei Schulständen verwaltet wird: den Schülern, Lehrern und Eltern. Ausgestattet sind sie mit Verfassung, Sejm, Gericht und Schulwährung, der Bednar-Währung, die in die nationale Währung konvertierbar ist.

"Anfangs waren einige Lehrer der Meinung, dass dies unnötig und komisch sei", sagt Starczewska. - Aber so funktioniert es über zehn Jahre. Die Schüler haben enormen Einfluss darauf, was in der Schule geschieht. Sie lernen Verantwortungsbewusstsein. Das bedeutet Erziehung durch Demokratie.

In der Schule gab es ein Lehrfach der Bezeichnung "Nutzbringende Arbeiten". Bedingung einer Versetzung war es, dieses Fach zu bestehen. Die Note kaufte man in Bednar-Geld, dass man für solche Arbeiten wie Saubermachen (in der Schule gibt es keine Reinigungskräfte), Gartenarbeiten im Schulgarten und andere Arbeiten erhielt, die der Schule dienlich waren. Es kam dazu, dass reiche Drückeberger Bednar-Geld von den Fleißigen abkauften, die viel arbeiteten. Den Lehrern gefiel die Konvertierbarkeit der Schulwährung nicht. Sie konnten aber nicht bewirken, dass sie abgeschafft wird, denn sie wurde durch Sejm-Gesetz eingeführt.

"Das sind die Fallen der Demokratie", sagt Frau Krystyna. Der Sejm ist oberstes gesetzgebendes Organ und seine Gesetze können nicht durch Anweisung, die durch eine übergeordnete Dienststelle erteilt wurde, geändert werden. Es musste einige Zeit vergehen, bis sich die Abgeordneten selbst entschlossen, das Lehrfach abzuschaffen, das man durch Kauf bestehen konnte.

Im Jahre 2000 wurde in einem gesamtschulischen Referendum über die neue Bezeichnung der Schule beschlossen Erstes Nichtstaatliches Gymnasium und Lyzeum, dem der Name Jam Saheb Maharajah Digvijay Sinhji verliehen wurde. Maharajah rettete während des Krieges Hunderte von polnischen Kindern, die Stalin nach Sibirien verschleppte. Kraft Vertrag mit der sowjetischen Regierung brachte Maharajah diese Kinder über die Steppen von Kasachstan und die Berge von Afghanistan nach Gujarat in Indien. Als die polnische kommunistische Regierung nach dem Kriege die Rückkehr der Waisen forderte, adoptierte Maharajah alle dieser Kinder und bezahlte ihnen das Studium an Universitäten. Die �Kinder von Maharajah� bilden heute die intellektuelle Elite von Indien, was man in den 40 Jahren des Kommunismus in Polen nicht sagen durfte.

Krystyna Starczewska, geb. im Jahre 1937, Philosoph, Schulleiterin der Schule, die sich im Landesmaßstab der besten Errungenschaften erfreut, was sich in der Schulbewerberzahl widerspiegelt. In der antikommunistischen Opposition betätigt sie sich ab 1976 öffentlich und tritt für die Verteidigung der in Haft sitzenden Arbeiter ein. Im Jahre 1980 ist sie in der "Solidarität" für die Gespräche mit der Regierung über Schulangelegenheiten verantwortlich. Im Jahre 1989 handelt sie beim Rundtischgespräch mit der kommunistischen Militärjunta von General Jaruzelski die Durchführung freier Wahlen aus. Im selben Jahr gründet sie die nichtstaatliche Schule - "dem Kommunismus zum Trotz", wie das Schullied verkündet.


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